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WIE WAR DAS WETTER AM 07.09.06?
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Als am 04.09.2006 der erste "MoFi-Wetterbericht" erschien, waren die Aussichten zunächst für den Westen Mitteleuropas bescheiden, für den Osten dagegen ganz brauchbar. In den folgenden 48 Stunden verschlechterten sich die Prognosen insgesamt. Erst in der Nacht vor der MoFi wurde klar, dass zwar eine Kaltfront von Norden her durchziehen würde, davor und dahinter aber mit Wolkenlücken zu rechnen sein würde. Da die Front in ihrem Ostteil stärker ausgeprägt war als weiter westlich, bestanden die besten Beobachtungschancen nunmehr im Westen. Dort wirkte sich zudem positiv aus, dass die Front sehr rasch durchzog. So konnten die meisten Beobachter in der Westhälfte Deutschlands mehr oder weniger lange Abschnitte der MoFi verfolgen. Dagegen war der Himmel im Osten Deutschlands, in der Schweiz und im Westen Österreichs praktisch durchgehend bedeckt; im Süden Deutschlands führte in einigen Fällen eine Wolkenlückenjagd per Auto zum Erfolg. In der ersten Reihe saßen diesmal die MoFi-Fans in der Osthälfte Österreichs, wo das Himmelsschauspiel bei klarem Himmel ungestört genossen werden konnte.
Wetterrückblick bei Astrowetter.com

Satellitenbild (Infrarot, Ausschnitt) von NOAA 17 vom 07.09.2006, 19.50 UT (= 21.50 MESZ). Das weiße Quadrat markiert die ungefähre Lage von Bonn; der Pfeil deutet auf die Wolkenformationen, die bis zur Entstehungszeit der Aufnahme den Mond für Beobachter in Bonn verdeckt hatte. Image courtesy to Dundee Satellite Receiving Station, Dundee University, Scotland.
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