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Reisen zum Polarlicht

WO KONNTE MAN DIE MOFI SEHEN?
Sichtbarkeit MoFi, Erdkarte
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Erstellt mit LUNECLIP.


Sichtbarkeit MoFi, Erdgloben
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Hintergrundmusik: Ludwig van Beethoven, Mondschein-Sonate, 1. Satz
Die Mondfinsternis am 28.10.2004 ist im gesamten deutschsprachigen Raum in voller Länge sichtbar. Für einen Ort 50° nördlicher Breite und 10° östlicher Länge geht der Mond zum Zeitpunkt des 6. Kontaktes (= Ende der Halbschattenfinsternis) unter, gut 30 Minuten nachdem die theoretische Sichtbarkeit der Halbschattenfinsternis ohnehin beendet ist. Die totale Verfinsterung tritt bei einer Horizonthöhe des Mondes zwischen etwa 30° und 20° bei noch absolut dunklem Himmel ein; die Umstände sind also deutlich besser als bei der letzten MoFi am 04.05.2004, aber nicht so gut wie am 08./09.11.2003. Je weiter westlich Sie sich befinden, desto später setzt die Dämmerung ein und desto höher steht der Mond gegen Ende der MoFi noch über dem Horizont.

Wir haben für Sie ein Infoblatt erstellt, das für 20 Städte, die den gesamten deutschsprachigen Raum abdecken, den Ablauf der MoFi mit Horizonthöhen und Dämmerungsgraden darstellt. Sie können sich das Infoblatt als PDF-DATEI (118 kb) herunterladen.

In Mittel-, West- und Nordeuropa, Island, Grönland, Süd-, Mittel- und Nordamerika (mit Ausnahme von Alaska), dem westlichen Afrika und auf den atlantischen Inseln ist diese Mondfinsternis in ganzer Länge sichtbar. Im mittleren und westlichen Asien und im Osten Afrikas geht der Mond kurz nach Ende der totalen Phase unter, noch weiter östlich positionierte Beobachter z.B. in Indien müssen sich mit der ersten partiellen Phase zufrieden geben. Japan, Ost- und Südostasien sowie Australien, Neuseeland und die meisten der pazifischen Inseln bekommen von dem Ereignis gar nichts mit.
Für Beobachter im mittleren und östlichen Pazifik (Hawaii, Tahiti, Osterinsel) und in Alaska findet die MoFi in den Abendstunden des 27. Oktober statt. Dort geht der Mond bereits mehr oder weniger stark verfinstert auf; auf der Osterinsel z.B. tritt die totale Phase unmittelbar nach Mondaufgang am noch hellen Dämmerungshimmel ein.

Wer die zweite MoFi des Jahres 2004 vollständig beobachten möchte, ist in Mitteleuropa also - sieht man einmal von der unchristlichen Tageszeit ab - also gar nicht so schlecht aufgehoben. Wer dem um diese Jahreszeit notorisch schlechten Wetter entgehen möchte, kann sein Glück z.B. auf den Kanaren versuchen.
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Reisen zur totalen Sonnenfinsternis 2008