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Die Mondfinsternis am 09.11.2003 ist im gesamten deutschsprachigen Raum in voller Länge sichtbar. Für einen Ort 50° nördlicher Breite und 10° östlicher Länge geht der Mond am Morgen des 09.11.2003 erst 2 Stunden nach dem 6. Kontakt (= Ende der Halbschattenfinsternis) unter. Die totale Verfinsterung tritt bei einer Horizonthöhe des Mondes von fast 50° ein, bei klarem Himmel ist also mit optimalen Beobachtungsbedingungen zu rechnen. -
In ganz Europa, Island, Grönland, dem nördlichen und westlichen Afrika, dem Osten Kanadas und der USA, in der östlichen Karibik, in Brasilien, den Guayanas und in Venezuela ist diese Mondfinsternis in voller Länge sichtbar. Im mittleren und westlichen Asien geht der Mond kurz nach Ende der totalen Phase unter, noch weiter östlich positionierte Beobachter müssen sich mit der ersten partiellen Phase zufrieden geben. Japan, die Inseln Südostasiens und des Pazifiks sowie Australien bekommen von dem Ereignis gar nichts mit.
Für Beobachter in der Mitte und im Westen der beiden amerikanischen Subkontinente sowie auf Galapagos findet die MoFi in den Abendstunden des 08. November statt. Dort geht der Mond bereits mehr oder weniger stark verfinstert auf; in Kalifornien z.B. tritt die totale Phase unmittelbar nach Mondaufgang am noch hellen Dämmerungshimmel ein.
Wer die zweite MoFi des Jahres 2003 vollständig beobachten möchte, ist in Mitteleuropa also - sieht man einmal von der unchristlichen Tageszeit ab - bestens aufgehoben. Wer dem um diese Jahreszeit notorisch schlechten Wetter entgehen möchte, kann sein Glück z.B. auf den Kanaren versuchen.
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