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Zum Beobachten einer Mondfinsternis benötigen Sie eigentlich nichts außer Ihren Augen. Wenn Sie ein Fernglas, und sei es auch nur ein kleines Opernglas, besitzen, so sollten Sie dieses zusätzlich benutzen - der Anblick des Roten Mondes ist dann noch um vieles eindrucksvoller! Bei der MoFi am 09.11.2003 kann ein Fernglas auch ein sinnvolles Hilfsmittel sein, um festzustellen, wann genau die totale Verfinsterung eintritt bzw. endet. Wegen der unscharfen Begrenzung des Erdschattens und des flachen Winkels, in dem der Mond durch den Kernschatten zieht, können die tatsächlichen Kontaktzeiten nämlich deutlich (durchaus 1 bis 2 Minuten!) von den theoretisch zu erwartenden abweichen.
Mit einem guten Fernglas können Sie auch die schwachen Sterne, an denen der Erdtrabant vorbeizieht, beobachten. Mit zunehmendem Verfinsterungsgrad des Mondes werden Sie zunehmend besser sichtbar. Ein Stern der Helligkeit 7.5m, der bei klarer Luft und abseits der städtischen Ballungsräume mühelos mit dem Fernglas zu sehen ist, wird sogar während der totalen Phase vom Mond bedeckt.
Im Gegensatz zu der MoFi Mitte Mai 2003 brauchen Sie sich um eine freie Horizontsicht diesmal keine Sorgen zu machen: zum Ende der zweiten partiellen Phase (5. Kontakt) steht der Mond immer noch etwa 30 Grad hoch. Es sollte daher in den meisten Fällen kein Problem sein, einen geeigneten Beobachtungsort in der näheren Umgebung der eigenen Wohnung zu finden.
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